Zuerst möchten wir unseren Unterstützerinnen und Unterstützern von Herzen danken. Ohne Ihr Engagement und Ihre Begleitung wäre unsere Arbeit nicht möglich gewesen.
Viele Unterstützerinnen und Unterstützer des Vereins TIW haben in den letzten Monaten versucht Kontakte herzustellen und immer wieder Gesprächskanäle geöffnet.
Dafür ein großes Danke!
Gleichzeitig müssen wir darauf hinweisen, was nun verloren geht:
Immer wieder haben wir gehört: „Das ist eine nachhaltige und ökonomisch sinnvolle Leistung.“ Und genau das war es. Denn diese Angebote richteten sich an junge Menschen, die solche Leistungen sonst nicht in Anspruch nehmen könnten oder würden.
Die Kosten waren dabei überschaubar: 500 € pro Jugendlichen. Zum Vergleich: Eine einzige Stunde Diagnostik bei einer Psycholog:in kostet zwischen 150 und 180 €. Das heißt unsere Leistung war auch ökonomisch sinnvoll.
Dazu kommt der Aspekt, dass benachteiligte Jugendlichen von sich aus nicht zu einer Diagnostik gehen und die Zusammenarbeit mit vielen anderen Organisationen in Wien, die mit Jugendlichen arbeiten, es ermöglicht hat, dass diese Jugendlichen überhaupt zu einer Diagnostik kommen.
„Wir schätzen die wertvolle Arbeit, die hier geleistet wurde“ habe ich in den vergangenen Monaten immer wieder in den Absagebriefen von potenziellen Sponsoren gelesen. Offensichtlich war es aber niemand erst mit dieser Floskel, es blieb beim verbalen Schulterklopfen – finanzielle Unterstützung gibt es keine.
Damit geht eine Initiative verloren, die jungen Menschen Chancen eröffnet und zugleich einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen gebracht hat.
